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Konflikt in Fernost

Washington sagt Militärübung mit Seoul ab

Seoul. Die USA haben ein für den kommenden Monat gemeinsam mit Südkorea geplantes Militärmanöver abgesagt. Zur Begründung habe Washington auf Engpässe bei den eigenen Kapazitäten wegen des Krieges im Iran verwiesen, teilte die südkoreanische ‌Marineinfanterie am Montag mit. Die US-Armee habe ihre südkoreanischen Kollegen bereits im ‌Juni darüber informiert, dass für das als »Ssangyong« bekannte Manöver nicht genügend Streitkräfte zur Verfügung stünden. Beide Verbündeten seien ‌in enger Abstimmung über eine Wiederaufnahme der Übungen. Die Absage folgt auf die überraschende Anordnung von US-Präsident Donald Trump, ein weiteres jährliches ‌Militärmanöver mit Südkorea zu reduzieren. Die Übungen endeten bereits am Freitag. Ursprünglich sollten sie ‌bis Donnerstag dauern. Trump begründete dies mit den Kosten und der Weigerung Seouls, sich am Krieg im Iran zu ‌beteiligen. (Reuters/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 25.08.2026, Seite 6, Ausland

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