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Nachschlag: Wer bleibt, wenn die Rechten kommen?

→ Gesellschaft. Mi., 21 Uhr, DW.com

Foto: Steffen Schellhorn/IMAGO
Angst vor der Zukunft in Sachsen-Anhalt

Die kompakte DW-Reportage »Wie Sachsen-Anhalt eine zweite Chance bekommt« blickt auf eine Region, deren jahrzehntelanger Bevölkerungsrückgang inzwischen gestoppt scheint. Im Mittelpunkt stehen Anja Reißmann und Thomas Haberkorn aus Zeitz. Wie viele Menschen aus Ostdeutschland gingen sie einst auf der Suche nach besseren Chancen in die Welt hinaus. Nun sind sie zurück und versuchen, mit sozialen Projekten ihrer Heimat neue Perspektiven zu geben. Tatsächlich kehren seit rund zehn Jahren Menschen zurück, hinzu kommen Migranten und Studierende. Doch der Aufstieg der AfD droht diese Entwicklung zu bremsen: Vor allem Migranten und hochqualifizierte Menschen denken angesichts des politischen Rechtsrucks wieder über Wegzug nach. Auch bei den Rückkehrern wächst die Frustration. Trotz jahrelanger Bemühungen bewegt sich die Gesellschaft weiter nach rechts. Die Reportage hinterlässt deshalb eine zentrale Frage: Wo ist das soziale Projekt Sachsen-Anhalts gescheitert? (ir)

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Erschienen in der Ausgabe vom 21.08.2026, Seite 14, Feuilleton

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