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Tour de France

Pogačar-Triumph in Alpe d'Huez

Foto: AP Photo/Thibault Camus, Pool
Tadej Pogačar nach seiner Ankunft am Freitag in Alpe d'Huez
+ Update 18:56 +

Alpe d‹Huez. Mit seinem ersten Triumph in Alpe d'Huez ist dem slowenischen Ausnahmekönner Tadej Pogačar das Gelbe Trikot bei der 113. Frankreich-Rundfahrt kaum mehr zu nehmen – ungeachtet der Krankheitswelle in seinem UAE-Team. Pogačar stürmte am Freitag die 21 berühmten Serpentinen in rekordverdächtigem Tempo hinauf. Wieder einmal fuhr er in seiner eigenen Liga. Seine Rivalen ließ er förmlich am Berg stehen, 900 Meter vor dem Ziel schüttelte der Superstar auch die letzten Ausreißer ab. Nach 127,9 Kilometern holte sich Pogačar den Sieg vor dem Franzosen Lenny Martinez und Tokio-Olympiasieger Richard Carapaz aus Ecuador. Seine größten Rivalen im Gesamtklassement hatten gut zweieinhalb Minuten Rückstand.

Vor Teil zwei des Alpe-d'Huez-Spektakels – am Sonnabend geht es wieder in den Alpen-Ort – liegt Pogačar in der Gesamtwertung nun komfortable 7:11 Minuten vor Doppelolympiasieger Remco Evenepoel und 9:42 Minuten vor dem Mexikaner Isaac del Toro. Nur ein Sturz oder eine Krankheit können den Weltmeister wohl noch stoppen. Letzteres sorgt bei UAE für Alarmstimmung. Ein Virus geht um, mehrere Fahrer waren auf den letzten Etappen bereits arg beeinträchtigt.

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Pogačars Helfer Nils Politt zeigte sich noch nicht beunruhigt. »Man hört von vielen Fahrern im Feld, dass sie angeschlagen sind und krank sind«, sagte er. Die Profis aus dem UAE-Team haben schon während der gesamten Rundfahrt Einzelzimmer. »Wir versuchen uns zu separieren«, so Politt. Am Abend vor der Etappe hätten diejenigen mit Beschwerden auf dem Zimmer gegessen. (AFP/jW)

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Erschienen am 25.07.2026, Sport

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