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Verdächtiger von Stade tot in Zelle gefunden

Stade. Nach den tödlichen Schüssen auf sechs Menschen in Stade ist der mutmaßliche Täter in Untersuchungshaft gestorben. Ein Mitarbeiter des Gefängnisses habe den 45jährigen leblos in seiner Zelle in Bremervörde (Landkreis Rotenburg) gefunden, wie das niedersächsische Justizministerium am Dienstag mitteilte. Ein Notarzt stellte am frühen Morgen den Tod des Gefangenen durch Strangulation fest. Ermittler gehen den Angaben zufolge von Suizid aus, es gebe keine Hinweise auf ein Verbrechen. Der Mann soll Ende Juni in einer Mutter-Kind-Einrichtung sechs Menschen getötet haben, darunter jeweils drei Mitarbeiter des Jugendamtes Hannover und der Einrichtung in Stade. Hintergrund war nach bisherigen Erkenntnissen ein Sorgerechtsstreit um die Tochter des mutmaßlichen Schützen. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 22.07.2026, Seite 4, Inland

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