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Vereinigte Staaten

Tödlicher Einsatz von US-Behörde

Houston. Der am Dienstag von einem Beamten der US-Migrationsbehörde ICE getötete mexikanische Staatsbürger stand nach den Worten eines Sohnes kurz vor dem Erhalt einer Arbeitserlaubnis. Sein Vater sei ein Familienmensch gewesen, der seit 35 Jahren Häuser in der Region gebaut habe, um seinen drei Söhnen ein Studium zu ermöglichen, sagte Ronaldo Salgado am Mittwoch (Ortszeit) auf einer Pressekonferenz. Lorenzo Salgado Araujo war am Vortag bei einem ICE-Einsatz in Houston getötet worden. Die ICE-Beamten behaupten, sie hätten ihn in Notwehr erschießen müssen, nachdem er sich ihren Anweisungen widersetzt habe. Familie, Bürgerrechtsorganisationen und demokratische Politiker verlangen jedoch eine unabhängige Untersuchung des Einsatzes und befürchten einen Vertuschungsversuch. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 10.07.2026, Seite 6, Ausland

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