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Nahostkonflikt

Marokkanisches Kontingent für Gaza eingetroffen

Foto: Suzanne Plunkett/Reuters/Pool
Von wegen Frieden: Trumps "Friedensrat" war von Anfang nur dazu gedacht, das Zerstörungswerk der israelischen Armee in Gaza zu beenden (Scharm Al-Scheich, 13.10.2025)

Washington. Aus dem von US-Präsident Donald Trump initiierten »Friedensrat« (Board of Peace) hieß es am Dienstag, dass vergangene Woche Armeevertreter aus Marokko in Israel eingetroffen seien, um sich an einem Einsatz im Gazastreifen zu beteiligen. Neben Marokko haben sich auch Länder wie Indonesien oder Albanien bereiterklärt, dafür Truppen zu stellen.

Die Beziehungen zwischen Israel und Marokko wurden im Dezember 2020 im Rahmen der sogenannten Abraham-Abkommen offiziell normalisiert. Seitdem haben beide Länder ihre Zusammenarbeit in den Bereichen Sicherheit, Wirtschaft, Tourismus und Technologie deutlich ausgebaut.

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Die Beziehungen stützen sich zudem auf historische Verbindungen: In Marokko lebte jahrhundertelang eine der größten jüdischen Gemeinden der arabischen Welt, und heute haben Hunderttausende Israelis marokkanische Wurzeln. Der Gaza-Krieg hat die Beziehungen jedoch auch belastet, da eine Mehrzahl der Marokkaner die israelische Besatzungspolitik ablehnt.

Die vom »Friedensrat« geplante »Internationale Stabilisierungstruppe« (ISF) soll offiziell für Sicherheit in Gaza sorgen. Am Dienstag schrieb allerdings die Infoseite Drop Site News unter Berufung auf Dokumentenleaks aus dem »Friedensrats«, dass dieser vorrangig dem Ziel diene, »eine palästinensische Kapitulation zu erzwingen, die Israel im Krieg nicht erreichen konnte«. (dpa/jW)

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Erschienen am 25.06.2026, Ausland

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