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Vorwahlsiege bei Demokraten in New York
New York. Bei Vorwahlen der Demokraten für die US-Kongresswahlen im November haben sich in New York drei vom neuen Bürgermeister Zohran Mamdani unterstützte Kandidaten durchgesetzt. Brad Lander, Darializa Avila Chevalier und Claire Valdez gewannen am Dienstag die parteiinternen Abstimmungen. Brad Lander setzte sich gegen den Amtsinhaber Daniel Goldman durch. Im Wahlkampf hatte Lander sich stark auf den Iran-Krieg fokussiert: Er forderte unter anderem ein Ende der US-Militärhilfe für Israel, während Goldman von proisraelischen Gruppen unterstützt wurde. Chevalier setzte sich im 13. Wahlkreis gegen den Amtsinhaber Adriano Espillat durch. Sie hatte zuletzt propalästinensische Proteste an der Columbia University mitorganisiert. (AFP/jW)
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Sebastian Ernst 25. Juni 2026 um 15:50 UhrBrad Landers’ Sieg in den Vorwahlen wird von vielen als ein Sieg von propalästinensischen Kräften ausgerufen. Dabei ist dies blankes Whitewashing von Zionismus und durch die mediale Präsenz von Mamdani äußerst gefährlich für die globale antizionistische Bewegung. Der selbsternannte liberale Zionist Lander gab stolz zu, dass er in seiner Rolle als New York City Comptroller (Finanzprüfungsbeamter) Millionen von US-Dollar aus New Yorker Rentenfonds, während des Genozids in Gaza, in mehrere israelische Firmen investiert hatte. Darunter auch die Rüstungsfirma Elbit Systems, welche ca. 85 Prozent der von der IDF benutzten Drohen herstellt. Außerdem darf seine Forderung nach einem Ende der US-Militärhilfe für Israel nicht fälschlicherweise als progressiv oder gar antizionistisch wahrgenommen werden. Genau diese Maßnahme wird von dem israelischen Premierminister Benjamin Netanyahu unterstützt, welcher sich davon mehr Unabhängigkeit und Spielraum erhofft um Völkermorde und ethnische Säuberungen in Gaza, dem Westjordanland und Libanon unangefochten fortsetzen zu können. Lander gilt als einer der wichtigsten Verbündeten von Zohran Mamdani, welcher von vielen wegen seiner Vergangenheit in der Pro-Palästina-Bewegung zum Bürgermeister der wichtigsten Hochburg des Zionismus außerhalb Israels gewählt wurde. Seine Unterstützung von liberalen Zionisten wie Brad Lander zeigt erneut, dass die Palästina-Soli-Bewegung nicht ihre Hoffnung in einzelne Politiker stecken darf, damit sie die Arbeit für uns tun, sondern weiterhin von unten für die Rechte der Palästinenser und Libanesen kämpfen muss.
