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Paris schließt Palantir von Geheimdienst aus
Paris. Der französische Inlandsgeheimdienst beendet seine Zusammenarbeit mit dem US-Datenkonzern Palantir. »Wir können im digitalen Bereich keine neuen strategischen Abhängigkeiten akzeptieren«, sagte Premierminister Sébastien Lecornu am Dienstag in einem in Onlinediensten verbreiteten Video. Lecornu kündigte an, Frankreich werde 655 Millionen Euro in die Entwicklung eines eigenen Systems stecken, das auf künstlicher Intelligenz (KI) beruhe. Frankreich dürfe nicht vom »guten Willen bestimmter Partner« abhängen, die in der Lage seien, den Zugang zu KI-Anwendungen zu sperren, sagte Lecornu. Die Entscheidung des Inlandsgeheimdienstes DGSI, seinen Vertrag mit Palantir zu beenden, erfolgte, kurz nachdem das US-Unternehmen Anthropic auf Anordnung der Behörden für Nicht-US-Bürger den Zugriff auf seine beiden leistungsstarken KI-Modelle »Fable 5« und »Mythos 5« gesperrt hatte.(AFP/jW)
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