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Krieg in der Ukraine

Putin zu Drohnenvorfall in Rumänien: Könnte ukrainische Drohne gewesen sein

Foto: Alexander Kazakov/Sputnik, Kremlin Pool Photo via AP
Der russische Präsident am Freitag in Astana

Astana. Der russische Präsident Wladimir Putin hat den Vorwurf zurückgewiesen, eine russische Drohne sei in Rumänien eingeschlagen. »Niemand kann sagen, woher der eine oder andere Flugapparat stammt, bevor keine Expertise vorgenommen wurde«, sagte Putin am Freitag vor Journalisten in Kasachstans Hauptstadt Astana. Wahrscheinlich sei eher eine ukrainische Drohne vom Kurs abgekommen, sagte er. In der Vergangenheit seien auch in Finnland, dem Baltikum und Polen ukrainische Drohnen heruntergekommen - und jedes Mal sei zunächst Russland beschuldigt worden. Moskau sei aber zur Aufklärung des Falls bereit, fügte Putin hinzu. Dazu forderte der Kremlchef die Übergabe der Drohnentrümmer. Erst dann könne Moskau objektiv zu dem Fall Stellung nehmen, sagte er am Rande eines Gipfels der Eurasischen Wirtschaftsunion in Astana. In der Nacht war eine Drohne in ein Wohnhaus der rumänischen Stadt Galati nahe der Grenze zur Ukraine eingeschlagen. Zwei Menschen wurden verletzt. Bukarest hat daraufhin den russischen Botschafter einbestellt und das Generalkonsulat in Constanta geschlossen. (dpa/jW)

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Erschienen am 30.05.2026, Ausland

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