-
29.05.2026, 17:55:44
- → Inland
Höcke: Fernhalten von »totgerittenem Pferd« CDU war richtig
Pfiffelbach. Nach Ansicht des Thüringer AfD-Landesvorsitzenden Björn Höcke war es eine richtige Weichenstellung seiner Partei, auf Distanz zur CDU zu bleiben. »Halten wir uns fern von einer vermerkelten, ausgemerkelten CDU«, rief Höcke am Freitag bei einem Landesparteitag in Pfiffelbach (Kreis Weimarer Land) den Delegierten zu. Die CDU sei hauptverantwortlich für die »schlimme Lage« in Deutschland im Jahr 2026. »Sie ist ein totgerittener Gaul und ein totgerittenes Pferd, das besteigt man nicht, das lässt man links liegen und überlässt man seinem weiteren Schicksal«, sagte Höcke. Die AfD-Fraktion mit ihrem Vorsitzenden Höcke ist im Thüringer Landtag stärkste Kraft, aber als Oppositionsfraktion isoliert. Höcke hatte nach vergangenen Landtagswahlen mehrfach eine Zusammenarbeit mit der CDU angeboten. Höcke sagte in Pfiffelbach, man habe den richtigen Kurs eingeschlagen und die Gesamtpartei zusammengehalten. Mit Blick auf die Landtagswahl im Nachbarland Sachsen-Anhalt am 6. September sagte er: »Wir sind auf dem besten Weg zur absoluten Mehrheit.« (dpa/jW)
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
