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Nahostkonflikt

Israel greift weiter Libanon und Gaza an

Beirut. Eine von US-Präsident Donald Trump am Montag (Ortszeit) auf seiner Plattform »Truth Social« verkündete Waffenruhe zwischen Israel und der libanesischen Hisbollah scheint nicht zu halten. Nach örtlichen Behördenangaben starben am Dienstag im Libanon mindestens acht Menschen durch israelische Bombardements, darunter ein Zahnarzt und seine zwei Kinder sowie zwei syrische Arbeiter. Die Hisbollah gab ihrerseits an, israelische Soldaten im Südlibanon mit Panzerabwehrraketen angegriffen zu haben, unter anderem in der Nähe der Ortschaft Hadatha. Auch die von israelischen Truppen am Wochenende besetzte historische Burg Beaufort am Eingang zur Bekaaebene soll weiter umkämpft sein.

Schon am Montag abend waren bei der Hafenstadt Tyros im Süden des Libanon nach Angaben des Gesundheitsministeriums in Beirut beim Beschuss eines Krankenhauses vier Menschen getötet und 127 verletzt worden. Unter den verletzten Mitarbeitern sind nach Angaben des Ministeriums vier Ärzte, 27 Krankenpfleger und acht Verwaltungsangestellte. »Vier von ihnen befinden sich in einem kritischen Zustand und werden auf der Intensivstation behandelt.« Außerdem wurden an der Klinik »erhebliche Schäden« verursacht, wie das Ministerium mitteilte.

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Auch in Gaza hat Israel am Dienstag seine Angriffe trotz einer bestehenden Waffenruheregelung fortgeführt. Bei einem Luftangriff auf ‌ein Fahrzeug östlich von Deir Al-Balah im Zentrum des weitgehend zerstörten Küstenstreifens sei ein Mensch ums Leben gekommen und vier weitere seien verletzt worden, teilten Mediziner laut der Agentur Reuters mit. Bei einem Angriff in der nahe gelegenen Ortschaft Sawaida sei ein Mensch umgekommen und ein Mensch verletzt worden. Zudem sei ein Mann im Nordwesten von Khan Junis im Süden des Gazastreifens ‌durch Schüsse israelischer Soldaten getötet worden. (AFP/Reuters/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 03.06.2026, Seite 6, Ausland

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