Zum Inhalt der Seite

Rassistentreffen südlich der Grenze

Ottawa. Mitglieder der größten rassistisch-nationalistischen Gruppe Kanadas haben sich offenbar in diesem Frühjahr gemeinsam mit Gleichgesinnten aus den USA südlich der Grenze getroffen, Kampftraining absolviert und sich mit dem Gründer einer weltweiten Bewegung faschistischer Kampfklubs getroffen. Das ergab eine Recherche des kanadischen Rundfunks CBC, wie der Sender am Freitag berichtete. Ein im Messengerdienst Telegram verbreitetes Foto zeige Mitglieder von »Second Sons Canada«, die mit einer Person posieren, welche CBC als Robert Rundo identifiziert haben will. Rundo habe die auch bereits in Europa unter Jugendlichen Fuß fassende »Active Club«-Bewegung gegründet. Andere Beiträge zeigen dem Bericht zufolge, wie die Faschisten Ende März mit »Active Club«-Gruppen in Texas und South Carolina trainierten. (jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 20.05.2026, Seite 15, Antifaschismus

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!