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EU will »strategische« Entwicklungshilfe
Brüssel. Die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas hat sich für eine an EU-Interessen ausgerichtete Entwicklungspolitik ausgesprochen. »Wir müssen in dieser Frage strategischer und geopolitischer vorgehen«, sagte Kallas am Montag vor einem Treffen der EU-Entwicklungsminister in Brüssel. »Deshalb müssen wir die uns zur Verfügung stehenden Instrumente auch auf unsere Interessen abstimmen«, fügte sie hinzu. Der finnische Entwicklungsminister Ville Tavio sagte, die künftige Entwicklungspolitik werde stärker an Transaktionen orientiert sein. »Wir müssen Win-Win-Situationen schaffen und dürfen unser Geld nicht einfach für wohltätige Zwecke oder für Korruption ausgeben«, forderte Tavio. Bei dem Treffen soll über die Zukunft der Entwicklungspolitik der EU beraten werden. Dazu gehört auch die Initiative Global Gateway, mit der unter anderem der Einfluss der Europäischen Union im globalen Süden gestärkt werden soll. (AFP/jW)
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