Zum Inhalt der Seite
EU

EU will »strategische« Entwicklungshilfe

Brüssel. Die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas hat sich für eine an EU-Interessen ausgerichtete Entwicklungspolitik ausgesprochen. »Wir müssen in dieser Frage strategischer und geopolitischer vorgehen«, sagte Kallas am Montag vor einem Treffen der EU-Entwicklungsminister in Brüssel. »Deshalb müssen wir die uns zur Verfügung stehenden Instrumente auch auf unsere Interessen abstimmen«, fügte sie hinzu. Der finnische Entwicklungsminister Ville Tavio sagte, die künftige Entwicklungspolitik werde stärker an Transaktionen orientiert sein. »Wir müssen Win-Win-Situationen schaffen und dürfen unser Geld nicht einfach für wohltätige Zwecke oder für Korruption ausgeben«, forderte Tavio. Bei dem Treffen soll über die Zukunft der Entwicklungspolitik der EU beraten werden. Dazu gehört auch die Initiative Global Gateway, mit der unter anderem der Einfluss der Europäischen Union im globalen Süden gestärkt werden soll. (AFP/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 19.05.2026, Seite 6, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!