Zum Inhalt der Seite
Pandemiekosten

IWF unterstützt EU-Coronaschuldenstundung

Foto: Zacharie Scheurer/dpa-tmn/dpa
Maskenaffäre: Manche haben aus der Pandemie Profit geschlagen

Brüssel. Der Internationale Währungsfonds (IWF) hat die Forderung Frankreichs, Griechenlands und des EU-Parlaments gebilligt, die EU solle ihre zwecks Bewältigung der Coronapandemie aufgenommenen Kredite später tilgen. »Wir halten dies für eine gute Option im Zusammenhang mit der Aufstockung der Ausgaben für das, was wir als europäische öffentliche Güter bezeichnen«, sagte die stellvertretende Direktorin der Europaabteilung des IWF, Oya Celasun, am Dienstag in Brüssel. Die BRD hat solche Forderungen bislang strikt abgelehnt. In ihrem Entwurf für den mehrjährigen Finanzrahmen von 2028 bis 2034 sieht die EU-Kommission Kreditrückzahlungen von insgesamt rund zwei Billionen Euro vor, darunter jährlich zweistellige Milliardenbeträge für die Finanzhilfen aus der Coronazeit. Insgesamt hatte Brüssel damals mehr als 800 Milliarden Euro Schulden aufgenommen. Die Staats- und Regierungschefs der EU werden bei ihrem nächsten Gipfel im Juni erneut über das Budget beraten. (AFP/jW)

→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Erschienen am 06.05.2026, Kapital & Arbeit

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen