Zum Inhalt der Seite
Kriminelle Vereinigung

Razzia gegen Neonazis in zwölf Ländern

Karlsruhe. Mit einer Razzia in zwölf Bundesländern ist der Generalbundesanwalt am Mittwoch gegen 36 junge mutmaßliche Neonazis vorgegangen. Sie sollen Rädelsführer der Gruppen »Jung und Stark« oder »Deutsche Jugend voran« beziehungsweise »Neue Deutsche Welle« sein, wie die Karlsruher Behörde mitteilte. Ihnen wird die Mitgliedschaft in einer kriminellen Vereinigung vorgeworfen. Festgenommen wurde niemand. Die Gruppen sollen auf Internetplattformen und bei Treffen zu Gewalttaten gegen Linke und vermeintlich Pädophile aufgerufen haben, wie die Bundesanwaltschaft ausführte. (AFP/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 07.05.2026, Seite 4, Inland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!