Zum Inhalt der Seite

London: erhöhte Warnstufe nach Attacke

London. Nach dem als Terrorakt eingestuften Messerangriff vom Mittwoch in London, hat die Regerierung die Warnstufe auf »severe« (schwer) erhöht. Damit gilt ein terroristisch motivierter Anschlag in den kommenden sechs Monaten in der vierten von fünf Stufen nun als »sehr wahrscheinlich«, wie die Nachrichtenagentur PA berichtete. Im Londoner Viertel Golders Green waren am Mittwoch zwei Männer jüdischen Glaubens im Alter von 76 und 34 Jahren niedergestochen worden. Sie befinden sich in einem stabilen Zustand. Ein 45jähriger Mann wurde festgenommen, der Polizei zufolge ein in Somalia geborener Brite. Am Freitag wurde er wegen versuchten Mordes und Waffenbesitzes angeklagt. Wie dann bekannt wurde, soll er am Morgen des Tattages zudem versucht haben, einen langjährigen Freund in dessen Wohnung zu ermorden. (dpa/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 02.05.2026, Seite 6, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!