Magdeburg: Regeln gegen Vetternwirtschaft
Magdeburg. Der Landtag von Sachsen-Anhalt hat Konsequenzen aus der Vetternwirtschaftsaffäre in der AfD gezogen. Die Parlamentsreform, für die eine Zweidrittelmehrheit nötig war, wurde am Donnerstag mit den Stimmen von CDU, SPD, FDP, Linken und Grünen beschlossen. Die AfD stimmte dagegen. Künftig soll es nicht mehr möglich sein, dass Abgeordnete die Familienangehörigen anderer Landtagsabgeordneter in ihren Büros anstellen. Obendrein wird die Zahl der Mitarbeiter pro Abgeordnetem auf fünf begrenzt, um Scheinbeschäftigungen zu erschweren. Mit der Parlamentsreform werden noch weitere Abläufe angepasst, etwa zur Wahl des Landtagspräsidenten. (dpa/jW)
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