Ukraine-Krieg: Moskau für dauerhaften Frieden
Moskau. Die russische Regierung hat den ukrainischen Präsidenten Wolodimir Selenskij am Dienstag zur Konkretisierung seines am Vortag geäußerten Vorschlags einer Waffenruhe zu Ostern aufgefordert und zugleich Bedenken geäußert. Präsidialamtssprecher Dmitri Peskow wandte Agenturen zufolge ein, dass Russland keine Feuerpause, sondern eine dauerhafte Friedenslösung anstrebe. Beide Seiten werfen sich gegenseitig vor, Waffenruhen in der Vergangenheit für Aufrüstung und die Neuaufstellung von Truppen genutzt zu haben. Unterdessen versammelten sich am Dienstag Vertreter der EU-Staaten im Kiewer Vorort Butscha, darunter die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas und Bundesaußenminister Johann Wadephul. Dort sollen russische Truppen bei ihrem Abzug vor vier Jahren zahlreiche Zivilisten getötet haben. Nachrichten davon wurden allerdings erst zwei Tage später bekannt, was Zweifel an der Darstellung des Tathergangs durch die Ukraine weckt. Im Anschluss an das Gedenken berieten die EU-Vertreter über die weitere Unterstützung für die Ukraine im Krieg mit Russland. (dpa/AFP/jW)
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