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Japan: Raketen gegen China stationiert

Tokio. Japan hat neue Raketen stationiert, die mit einer Reichweite von 1.000 Kilometern Ziele in China erreichen können. Wie Verteidigungsminister Shinjiro Koizumi am Dienstag mitteilte, will Japan mit der Aufstellung der Raketen in der Stadt ­Kumamoto auf der Insel Kyushu einer möglichen »Bedrohung durch feindliche Streitkräfte« begegnen, »die versuchen, unser Land zu überfallen«. Die chinesisch-japanischen Beziehungen haben sich seit dem Amtsantritt von Japans rechter Regierungschefin ­Takaichi Sanae stark verschlechtert. Sie hatte gedroht, militärisch einzuschreiten, wenn Beijing gewaltsam versuchen sollte, die völkerrechtlich zu China gehörende Insel Taiwan wieder unter seine Kontrolle zu bringen. (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 01.04.2026, Seite 6, Ausland

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