Lobby untergräbt weiter Verbrenneraus in EU
Brüssel. Bei der Abkehr vom Verbrenneraus hält Bundesumweltminister Carsten Schneider (SPD) die Vorschläge der EU-Kommission für »ausreichend«, sagte er beim Treffen mit seinen EU-Amtskollegen am Dienstag in Brüssel. Das Gremium hatte im Dezember vorgeschlagen, nach dem Stichtag 2035 nicht nur Elektroautos, sondern auch Plugin-Hybride und herkömmliche Verbrenner zuzulassen. Die Autobauer sollen den durchschnittlichen Kohlendioxidausstoß ihrer Neuwagen demnach nicht um hundert Prozent, sondern nur um 90 Prozent senken müssen. »Das ist die notwendige Flexibilität«, so Schneider. Er widerspricht damit dem Herstellerverband ACEA. Die Autobauer setzen sich dafür ein, die Grenzwerte weiter zu lockern, etwa auf 80 Prozent. (AFP/jW)
links & bündig gegen rechte Bünde
Jetzt den kostenlosen jW-Newsletter abonnieren – täglich das Beste aus der Tageszeitung junge Welt, direkt in Ihr Postfach. Ihre E-Mail-Adresse wird natürlich niemals an Dritte weitergegeben.
Mehr aus: Kapital & Arbeit
-
Kapital durch Exilkubaner erschließen
vom 18.03.2026 -
Steuerparadies wird Kriegsschauplatz
vom 18.03.2026