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Intel: Produktionsengpässe drücken Aktienkurs

Santa Clara. Wegen Lieferengpässen bei Rohstoffen kann Intel die wachsende Nachfrage nach Serverprozessoren nicht bedienen. Der Ausblick des Chipkonzerns blieb am Donnerstag hinter den Markterwartungen zurück. »Unsere Vorräte werden im ersten Quartal auf ihren niedrigsten Stand fallen«, prognostizierte Intel-Finanzchef David Zinsner. Die Aktien des Konzerns fielen daraufhin im nachbörslichen Geschäft der Wall Street um sieben Prozent. »Die Nachfrage bleibt dank des Siegeszugs künstlicher Intelligenz stark«, so Zinsner. Durch den weltweiten Bauboom bei Rechenzentren steigt nicht nur die Nachfrage nach KI-Spezialprozessoren, sondern auch nach klassischen Serverchips. Zinsner erwarte im Verlauf des Jahres eine »mindestens zweistellige prozentuale Preiserhöhung« für Serverprozessoren. Langfristig seien die Aussichten des Unternehmens daher so gut wie lange nicht. Analysten der UBS-Bank warnten jedoch, dass der Markt für Heimcomputer auf die Bilanzen drücken könnte. (Reuters/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 24.01.2026, Seite 8, Kapital & Arbeit

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