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Israels Armee tötet Palästinenser in Gaza
Gazastreifen. Israels Armee hat am Sonntag einen Palästinenser im Gazastreifen getötet. Das berichtete Al-Dschasira unter Berufung auf Krankenhausmitarbeiter vor Ort. Freitag nacht hatte das Militär bereits sechs Menschen, darunter ein Baby, bei einem Luftangriff auf eine Schule in Gaza-Stadt, in der vertriebene Familien untergekommen waren, getötet. Damit liegt die Zahl der seit Inkrafttreten des sogenannten Waffenstillstandsabkommens im Oktober durch die Armee Getöteten bei mindestens 402 Menschen. »Das ist kein Waffenstillstand, das ist ein Blutbad«, sagte ein Zeuge des Angriffs gegenüber AFP. Auch in der illegal besetzten Westbank haben Soldaten am Sonnabend zwei Menschen getötet. Der eine habe mit einem Ziegelstein nach den Soldaten geworfen, der andere mit einem »Sprengsatz«, teilte die Armee mit. Derweil hat das israelische Sicherheitskabinett der Gründung von 19 neuen Siedlungen in der Westbank zugestimmt. »Wir blockieren vor Ort die Schaffung eines palästinensischen Terrorstaates«, hieß es in einer Stellungnahme von Finanzminister Bezalel Smotrich am Sonntag. (AFP/jW)
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