08.11.2025
Schauplatz Weltbühne
Rosa Luxemburg 1913: Es gab nie »friedlichen« Freihandel; zur kapitalistischen Akkumulation gehörten international stets Gewalt, Betrug und Krieg
Die Hoffnung auf eine friedliche Entwicklung der Kapitalakkumulation, auf den »Handel und Gewerbe, die nur bei Frieden gedeihen«, die ganze offiziöse manchesterliche Ideologie der Interessenharmonie zwischen den Handelsnationen der Welt – die andere Seite der Interessenharmonie zwischen Kapital und Arbeit – stammt aus der Sturm-und-Drang-Periode der klassischen Nationalökonomie und schien eine praktische Bestätigung zu finden in der kurzen Freihandelsära in Europa i...
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