-
04.11.2025
- → Ausland
Valencias Regierungschef tritt zurück
Valencia. Gut ein Jahr nach dem Jahrhundertunwetter in Valencia hat der Präsident der ostspanischen Mittelmeerregion, Carlos Mazón, am Montag auf einer Pressekonferenz seinen Rücktritt angekündigt. »Ich kann nicht mehr«, sagte der Politiker der konservativen Volkspartei (PP), gegen den immer wieder Zehntausende demonstriert hatten. Sie werfen seiner Regionalregierung vor, viel zu spät vor den Überschwemmungen gewarnt und Evakuierungen nur zögerlich organisiert zu haben. Bei der Flut im Herbst 2024 waren mehr als 220 Menschen ums Leben gekommen. (dpa/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!