-
04.06.2025
- → Ausland
Israels Premier im Kreuzverhör
Tel Aviv. Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu musste im Rahmen seines Korruptionsprozesses am Dienstag erstmals im Kreuzverhör aussagen. Dabei musste er alle Fragen beantworten und durfte keine Rücksprache mit seinen Anwälten halten. Der Prozess gegen Netanjahu läuft schon seit gut fünf Jahren. Er ist wegen Betrugs, Untreue und Bestechlichkeit angeklagt. Ihm wird unter anderem vorgeworfen, als Kommunikationsminister dem Telekom-Riesen Bezeq Vergünstigungen gewährt zu haben. Außerdem soll er von befreundeten Milliardären Luxusgeschenke angenommen haben. Israels Premier hat die Vorwürfe stets zurückgewiesen und von einer »Hexenjagd« gesprochen. (dpa/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!