Zum Inhalt der Seite

USA: Genf ist möglicher Ort für neue Ukraine-Gespräche

Foto: Boris Roessler/dpa
Keith Kellogg, US-Sondergesandter für die Ukraine (München, 15.2.2025)

Washington. Die US-Regierung geht davon aus, dass weitere Verhandlungen über ein Ende des Krieges in der Ukraine in Genf stattfinden könnten. Washington habe den Vatikan bevorzugt, aber das habe Russland nicht gewollt, sagte der US-Sonderbeauftragte für die Ukraine, Keith Kellogg, am Dienstag im US-Fernsehen. »Also denke ich, dass Genf die nächste Station sein könnte«, so Kellogg. Im Anschluss müsse man einen Ort finden, an dem der russische Präsident Wladimir Putin und der ukrainische Präsident Wolodimir Selenskij zusammenkommen könnten. US-Präsident Donald Trump hatte den Vatikan vergangene Woche nach einem Telefonat mit Putin als Verhandlungsort ins Gespräch gebracht. Der russische Außenminister Sergej Lawrow machte anschließend aber klar, dass man den Vatikan nicht als passenden Ort für neue Friedensverhandlungen zwischen Russland und der Ukraine betrachte. Nach dem Gespräch mit Trump sagte Putin, Russland wolle an einem Memorandum für eine mögliche Beilegung des Konflikts mit der Ukraine arbeiten. Kellogg betonte nun, das Treffen in Genf könne stattfinden, sobald Russland dies zugeliefert habe. Man habe die Bedingungen für einen Frieden von der ukrainischen Seite bekommen, nun brauche man sie noch von der russischen. (dpa/jW)

junge Welt

Du findest junge Welt Journalismus wichtig – aber ein Abo ist (noch) nichts für dich?

Dann unterstütze uns jetzt mit einer monatlichen oder einmaligen Spende – ganz unkompliziert, ohne Verpflichtung, aber mit großer Wirkung.

Werde Teil einer engagierten Community, die die Weltsicht der Herrschenden nicht übernimmt, sondern kritisch hinterfragt. Dein Beitrag hilft uns dabei.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Danke für Deine Spende.
Sie macht junge Welt Journalismus erst möglich.
Erschienen am 28.05.2025, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!