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Nahrungsvorräte in Gaza aufgebraucht

Gaza. Die Lebensmittelvorräte des Welternährungsprogramms der Vereinten Nationen (WFP) im Gazastreifen sind aufgebraucht. Das meldete die Organisation am Freitag. Man habe die letzten Reserven an Suppenküchen geliefert, die dann in den kommenden Tagen schließen müssen, hieß es in einer Stellungnahme. Die Küchen seien eine »kritische Lebensader«, auch wenn sie nur die Hälfte der Bevölkerung erreichten und deren Bedarf nur zu 25 Prozent abdeckten. Seit mehr als sieben Wochen blockiert die israelische Armee sämtliche Lebensmittel- und Hilfslieferungen in den Küstenstreifen – der längste Zeitraum jemals. An der Grenze stehen mehr als 116.000 Tonnen an Nahrung bereit, genug für eine Million Menschen für vier Monate. Derweil sind in den 24 Stunden bis Freitag mittag laut lokalen Angaben 84 Menschen bei Angriffen getötet worden. (jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 26.04.2025, Seite 1, Ausland

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