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Rumänien: Georgescu darf nicht kandidieren

Bukarest. Rumäniens Verfassungsgericht hat am Dienstag abend entschieden, dass der rechte Kriegsgegner Călin Georgescu nicht erneut für das Amt des Staatspräsidenten kandidieren darf. Das Gericht wies den Berufungsantrag Georgescus gegen die Entscheidung des Wahlbüros zurück, das die Kandidatur nicht zugelassen hatte. Hunderte Anhänger Georgescus protestierten vor dem Verfassungsgericht gegen den Beschluss. In der ersten Runde der Präsidentenwahl vom 24. November 2024 hatte Georgescu überraschend gewonnen. Wegen angeblicher russischer Einflussnahme wurde die Wahl daraufhin annulliert. Medienberichten zufolge stellten sich die Vorwürfe jedoch als haltlos heraus, da die vermeintlich durch Russland orchestrierte Tik-Tok-Kampagne wohl von der Regierungspartei PNL finanziert worden war. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 13.03.2025, Seite 7, Ausland

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