Zum Inhalt der Seite
Historische Geologie

Ältester Einschlagskrater auf der Erde

Perth. Ein Forschungsteam um Christopher Kirkland von der Curtin University in Perth hat im Westen Australiens Teile eines knapp 3,5 Milliarden Jahre alten Einschlagskraters entdeckt. Berechnungen der Gruppe zufolge handelt es sich damit um den ältesten bekannten Einschlagskrater der Erde. Druckspuren und Trümmer belegen einen Hochgeschwindigkeitseinschlag, der einen etwa 100 Kilometer großen Krater hinterlassen haben muss. Das berichten die Forscher im Fachmagazin Nature Communications. »Die älteste eindeutig identifizierte terrestrische Impaktstruktur, der Yarrabubba-Einschlagskrater in Westaustralien, ist erst 2,23 Milliarden Jahre alt«, schreiben Kirkland seine Kollegen. Sie hatten sich auf im westaustralischen Pilbara-Kraton auf die Suche begeben, die Landschaftsformation stammt aus der Zeit vor 3,53 bis 3,23 Milliarden Jahren. Im östlichen Teil des Kratons waren bereits 2016 mikroskopisch kleine Kügelchen von Gesteinsglas entdeckt worden. Derartige Spuren können entstehen, wenn Gestein bei einem Einschlag schmilzt, in die Atmosphäre geschleudert wird und dort zu Glas erstarrt. (jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 11.03.2025, Seite 15, Natur & Wissenschaft

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!