Zum Inhalt der Seite

Trump: Hafengebühren gegen China-Flotte

Washington. US-Präsident Donald Trump will China in der internationalen Schiffahrt ausstechen und heimische Werften wiederbeleben. Ein Entwurf für einen Präsidialerlass, der Reuters am Donnerstag (Ortszeit) vorlag, sehe vor, sämtlichen Flotten, die in China gebaute oder unter chinesischer Flagge fahrende Schiffe umfassen, in US-Häfen Anlaufgebühren von bis zu 1,5 Millionen US-Dollar aufzubürden. In Hongkong, einem der Schiffahrtszentren Asiens, sei bereits eine Abwanderung von Reedereien etwa gen Singapur zu beobachten, hieß es aus Branchenkreisen am Freitag. Grund dafür sei aber auch die Angst, dass Beijing Schiffe im Rahmen eines Konflikts mit Taiwan beschlagnahmen könnte. (Reuters/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 08.03.2025, Seite 9, Kapital & Arbeit

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!