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DVRK kritisiert US-Militärgebaren

Pjöngjang. Die Demokratische Volksrepublik Korea (DVRK) hat die Entsendung eines US-Flugzeugträgers nach Südkorea scharf verurteilt. Dadurch hätten sich die »böswilligen Konfrontationsversuche der USA« gegenüber Pjöngjang verschärft, erklärte Kim Yo Jong, die stellvertretende Leiterin der Abteilung Agitation und Propaganda, am Dienstag laut staatlicher Nachrichtenagentur KCNA. Die US-Administration habe seit dem Amtsantritt von Präsident Donald Trump ihre »politischen und militärischen Provokationen« gegen die DVRK verstärkt und damit »die feindselige Politik der Vorgängerregierung fortgesetzt«. Die »USS Carl Vinson« war am Sonntag im Hafen der südkoreanischen Stadt Busan eingetroffen. Das südkoreanische Verteidigungsministerium bezeichnete Kims Erklärung als »Vorwand, um die Entwicklung von Atomraketen zu rechtfertigen und einen Vorwand für Provokationen zu schaffen«. Die militärische Kooperation zwischen Südkorea und den USA und deren wiederholte Provokationen werden von Pjöngjang regelmäßig verurteilt. Gemeinsame Manöver der beiden Länder sieht es als Vorbereitung einer Invasion und reagiert darauf häufig mit Waffentests. Die Beziehungen zwischen Nord- und Südkorea befinden sich derzeit auf einem Tiefpunkt. (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 05.03.2025, Seite 7, Ausland

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