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Raubkunst: Stralsund beschließt Rückgabe

Stralsund. Die Stadt Stralsund will Beute- und Raubkunst aus der Zeit der Nazidiktatur an ihre rechtmäßigen Eigentümer zurückgeben. Der Oberbürgermeister werde verpflichtet, die im Besitz der Stadt stehenden Kulturgüter, die in der Zeit von 1933 bis 1945 unrechtmäßig in ihren Besitz gelangten, an die Eigentümer und deren Erben oder Drittstaaten herauszugeben, heißt es in einem Antrag, den die Bürgerschaft am Donnerstag abend einstimmig annahm. Untersuchungen hätten ergeben, dass das »Stralsund Museum« Naziraubgut besitzt. Dem Beschluss zufolge sollen die einzelnen Fälle gründlich geprüft werden. Die Stadt soll sich in jedem einzelnen Fall um eine gerechte und faire Lösung bemühen. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 05.02.2025, Seite 15, Antifaschismus

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