-
23.01.2025
- → Inland
Verdi: Warnstreik im Berliner Nahverkehr
Berlin. Die Gewerkschaft Verdi ruft für kommenden Montag zu einem eintägigen Warnstreik bei den Berliner Verkehrsbetrieben (BVG) auf. Das teilte Verdi am Mittwoch mit. Mit dem Ausstand werde »auf Verzögerungsstrategien des Vorstands« reagiert. Bei einer Befragung hatte sich eine Mehrheit der Beschäftigten für den Warnstreik ausgesprochen. Man bitte nun »um Verständnis, dass uns nur der Streik bleibt, um diese Forderungen auch durchzusetzen«, erklärte Verdi-Verhandlungsführer Jeremy Arndt. Die Ankündigung erfolge früh, damit Fahrgäste sich auf den Streik vorbereiten könnten. In der ersten Verhandlungsrunde hatte es bislang kein Angebot von dem Verkehrsunternehmen gegeben, erklärte die Gewerkschaft. Es sei zudem deutlich geworden, »dass die Einschätzungen zum bestehenden Aufholbedarf bei den Löhnen zwischen Verdi und dem BVG-Vorstand weit auseinanderliegen«, hieß es. (dpa/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!