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Frachter rammt Schleusentor

Itzehoe. Ein Frachter hat auf dem Nord-Ostsee-Kanal in Schleswig-Holstein ein Schleusentor gerammt. Das Schiff fuhr in der Nacht zum Donnerstag von der Elbe kommend in die Schleusenkammer ein, als es zu einem Maschinenausfall kam, wie die Polizei in Itzehoe mitteilte. Trotz sofortiger Gegenmaßnahmen fuhr der Frachter in das geschlossene Tor, das bei dem Aufprall gut zwei Meter tief eingedrückt wurde. Das Tor ist auf unbestimmte Zeit nicht mehr nutzbar. Der unter der Flagge Zyperns fahrende Frachter trug nur leichte Schäden davon. Die Berufsgenossenschaft Verkehr erließ ein Weiterfahrverbot für das Frachtschiff. (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 03.01.2025, Seite 5, Inland

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  • Onlineabonnent*in Gabriel Toledo aus Berlin 3. Jan. 2025 um 10:58 Uhr
    Nun das zweite Mal innerhalb eines Jahres. Dabei ist es technisch ein Leichtes, Sicherheitseinrichtungen zu bauen, die Schleusen vor Beschädigungen schützen. Diese führen dann zwar dazu, dass die jeweiligen Schiffe danach nicht mehr gebrauchsfähig sind, aber die Schleuse unbeschädigt bleibt. Dies scheitert in der BRD sowohl an »rechtlichen« Fragen als auch an Investitionen in eine moderne Infrastruktur.
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