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Südkorea: Präsident erneut vorgeladen

Seoul. Südkoreas Antikorruptionsbehörde hat den suspendierten Präsidenten Yoon Suk Yeol wegen der zeitweiligen Ausrufung des Kriegsrechts für den ersten Weihnachtstag erneut vorgeladen. Wie die Behörde am Freitag mitteilte, soll Yoon am 25. Dezember vor den Ermittlern erscheinen. Zu Wochenbeginn war er ohne Begründung einer Vorladung nicht nachgekommen. Sollte Yoon sich nun dem Verhör stellen, wäre er der erste amtierende Staatschef Südkoreas, der von einer Ermittlungsbehörde vernommen wird. Nach Yoons erster Verweigerung hatte der Leiter der Antikorruptionsbehörde erklärt, es werde auch ein Haftbefehl erwogen. (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 21.12.2024, Seite 7, Ausland

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