-
16.12.2024
- → Ausland
Niger: Zahlreiche Tote nach Überfällen
Niamey. Im Sahelstaat Niger haben Bewaffnete bei zwei Angriffen auf Dörfer nach Behördenangaben 39 Menschen getötet. In den Ortschaften Libiri und Kokorou sei es zu »zwei schrecklichen Tragödien« gekommen, erklärte am Sonnabend das Verteidigungsministerium in Niamey. Von Armee und Sicherheitskräften »in die Enge getriebene Kriminelle« hätten in den Dörfern »wehrlose Zivilisten« attackiert. In Libiri seien 21 und in Kokorou 18 Menschen getötet worden, darunter Kinder. Wann die Angriffe genau stattgefunden haben, blieb unklar. Der Armeeeinsatz dauerte demnach vom 12. bis 14. Dezember. (AFP/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!