Zum Inhalt der Seite

Großbritannien: Lange Haft für Rassisten

Sheffield. Weil er während der faschistischen Krawalle in Großbritannien versucht hat, eine Unterkunft von Geflüchteten mit mehr als 200 Bewohnern anzuzünden, ist ein Mann am Donnerstag zu neun Jahren Haft verurteilt worden. Es ist nach einem Urteil vom September das bisher strengste Verdikt, das wegen der Pogrome im Sommer verhängt wurde, wie die BBC gleichentags berichtete. Damals waren, angeheizt durch gezielt gestreute Falschnachrichten über einen Attentäter, der einen Massenmord an Kindern begangen hatte, tagelang extrem rechte Marodeure durch britische Städte gezogen. (dpa/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 13.12.2024, Seite 7, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!