-
10.12.2024
- → Ausland
UNO beklagt Gewalt in Haiti
Genf. In Haiti sind nach UN-Angaben allein am vergangenen Wochenende mindestens 184 Menschen durch sogenannte Bandengewalt getötet worden. Die von einem »einflussreichen Bandenchef« zu verantwortenden Greueltaten hätten sich im Viertel Cité Soleil in der Hauptstadt Port-au-Prince ereignet, sagte Volker Türk, UN-Hochkommissar für Menschenrechte, am Montag auf einer Pressekonferenz am Vorabend des »Internationalen Tages der Menschenrechte« in Genf. Damit sei die Zahl der Toten in Haiti in diesem Jahr auf die »enorme Zahl« von 5.000 gestiegen. »Banden« kontrollierten inzwischen 80 Prozent der Hauptstadt Port-au-Prince. Mehr als 700.000 Menschen seien aus Angst aus ihren Häusern oder Wohnungen geflohen. Auch ein von der UNO und den USA unterstützter internationaler Polizeieinsatz unter Leitung Kenias konnte die Lage nicht beruhigen. (AFP/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!