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Pakistan: Proteste gewaltsam aufgehalten

Islamabad. In Pakistan ist es bei Protestmärschen Richtung Islamabad zu teils schweren Zusammenstößen zwischen Einsatzkräften und Demonstranten gekommen. Polizisten hätten versucht, Tausende Anhänger des inhaftierten Expremiers Imran Khan daran zu hindern, in die Hauptstadt vorzudringen, sagte ein Polizeisprecher. Dabei seien Tränengas und Schlagstöcke eingesetzt worden. Mindestens 50 Demonstranten und 20 Polizisten seien verletzt worden, hieß es weiter. Nach Angaben des Informationsministeriums wurden Hunderte Demonstranten festgenommen. Zuvor hatte Khans Partei PTI Tausende Arbeiter zu einer Protestkundgebung vor dem Parlament in Islamabad aufgerufen . Der per Misstrauensvotum gestürzte Expremier sitzt seit August 2023 nach einem Schuldspruch wegen Korruption in Haft, Dutzende weitere – von der PTI als politisch motiviert angesehene – Strafverfahren gegen ihn laufen. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 26.11.2024, Seite 7, Ausland

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