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Kurde in Berlin festgenommen

Karlsruhe. Die Bundesanwaltschaft hat in Berlin ein mutmaßliches Mitglied der verbotenen kurdischen Arbeiterpartei PKK festnehmen lassen. Zudem wurden zwei Wohnungen des Beschuldigten in Berlin und Oberhausen durchsucht, wie die oberste deutsche Anklagebehörde in Karlsruhe am Freitag mitteilte. Der Mann wurde demnach am Donnerstag von Beamten des Bundeskriminalamtes festgenommen und am Freitag dem Ermittlungsrichter am Bundesgerichtshof vorgeführt. Er ist nun in Untersuchungshaft. Die Bundesanwaltschaft wirft dem türkischen Staatsangehörigen die Mitgliedschaft in einer ausländischen terroristischen Vereinigung vor. Die PKK unterliegt in Deutschland seit 1993 einem Betätigungsverbot. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 23.11.2024, Seite 2, Inland

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