-
23.11.2024
- → Inland
Grundsteuer: Kommunen erhöhen Hebesätze
Stuttgart. 53 Prozent aller Kommunen in der BRD hatten 2023 einen Hebesatz von 400 Prozent oder mehr. 2005 waren es nur fünf Prozent, wie eine am Freitag veröffentlichte Analyse der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft EY zeigte. Nur 49 Kommunen senkten den Hebesatz im vergangenen Jahr. Mit dem Hebesatz steigt die Grundsteuer, die zu den wichtigsten Einnahmequellen der Kommunen zählt. Bei den meisten Grundeigentümern geht es um wenige hundert Euro im Jahr, bei Mietshäusern dagegen oft um vierstellige Beträge. Vermieter können die Kosten auf Mieter umlegen. Hintergrund ist die Neubemessung der Grundsteuer ab 2025, die das Bundesverfassungsgericht verfügt hatte. (dpa/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!