Zum Inhalt der Seite

UNO meldet Rekordzahl an getöteten Helfern

Genf. 2024 sind UN-Angaben zufolge weltweit so viele humanitäre Helfer getötet worden wie noch nie zuvor innerhalb eines Jahres. »Humanitäre Helfer werden in einem noch nie dagewesenen Maße getötet, ihr Mut und ihre Menschlichkeit treffen auf Kugeln und Bomben«, sagte der UN-Untergeneralsekretär für humanitäre Angelegenheiten, Tom Fletcher, am Freitag in Genf. Im zu Ende gehenden Jahr sind demnach bereits 280 Helfer in Konflikten getötet worden. Staaten und Konfliktparteien müssten mehr für ihren Schutz tun, forderte Fletcher. Verantwortlich für den Anstieg der Opferzahlen sei vor allem der Gazakrieg, präzisierte das UN-Nothilfebüro OCHA. Seit seinem Beginn im Oktober 2023 seien in dem palästinensischen Küstenstreifen 333 humanitäre Helfer getötet worden, die meisten gehörten demnach dem UN-Palästina-Hilfswerk UNRWA an. (AFP/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 23.11.2024, Seite 1, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!