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Paus will mehr Schutz nach Fehlgeburten

Berlin. Bundesfamilienministerin Elisabeth Paus (Bündnis 90/Die Grünen) wirbt für eine Ausweitung des Mutterschutzes auf Frauen, die nach der 20. Schwangerschaftswoche eine Fehlgeburt erleiden. Bislang haben betroffene Frauen erst ab der 24. Schwangerschaftswoche einen Anspruch auf Mutterschutz – und damit auf eine Freistellung, wie sie Frauen, die ihr Kind lebend gebären, zusteht. »Eine Fehlgeburt zu haben ist nicht nur für die Psyche eine große Belastung, sondern erfordert auch eine körperliche Regeneration«, sagte Paus am Dienstag der dpa. Die aktuelle Regelung sieht bei Frauen, die ab der 24. Woche eine Totgeburt erleiden, eine Mutterschutzdauer von 18 Wochen vor. Angesichts der fehlenden Regierungsmehrheit im Bundestag dürfte es jedoch schwierig werden, das Vorhaben noch vor der im Februar anstehenden Bundestagswahl umzusetzen. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 22.11.2024, Seite 15, Feminismus

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