-
22.11.2024
- → Ausland
Spanien: Entlassung nach Flutkatastrophe
Valencia. Gut drei Wochen nach den verheerenden Überschwemmungen, die in Spanien fast 230 Tote gefordert hatten, wird eine Regionalministerin entlassen, wie dpa am Donnerstag mitteilte. Unmittelbar nach der Flutkatastrophe hatte Innen- und Justizministerin Salomé Pradas von der rechten Volkspartei (PP) ihre Ahnungslosigkeit bezüglich der Existenz eines Warnsystems offen eingeräumt. Am Mittwoch hatte die Zeitung La Razón berichtet, dass die Antikorruptionsvereinigung »Manos Limpias« Anfang des Monats Klage gegen den staatlichen Wetterdienst und einen kommunalen Wasserverbund wegen fahrlässiger Tötung eingereicht hat. (dpa/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!