Zum Inhalt der Seite

Keine oder schmutzige WCs im ÖPNV

Berlin. Anlässlich des Welttoilettentages am Dienstag hat Verdi die schmutzigsten Toiletten für Fahrpersonal im ÖPNV in Deutschland prämiert. »Gerade im ländlichen Raum sind oft gar keine Toiletten vorhanden. Viele Kolleginnen und Kollegen müssen einfach in der Natur ihr Geschäft verrichten«, erklärte die stellvertretende Verdi-Vorsitzende Christine Behle. Hätten die Kollegen im Fahrdienst überhaupt Zeit in der Pause, um auf Toilette zu gehen, sei diese »entweder verschmutzt, verschlossen oder besetzt«. Die diesjährigen Gewinner des Fotowettbewerbs stehen laut Verdi exemplarisch für die Zustände in Sanitäreinrichtungen im ganzen Land: BördeBus Verkehrsgesellschaft, Vahldorf und die Verkehrsbetriebe der Stadtwerke Bayreuth. (jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 21.11.2024, Seite 15, Betrieb & Gewerkschaft

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!