Zum Inhalt der Seite

Castor-Transport in Deutschland unterwegs

Philippsburg/Neunkirchen. Ein Castor-Transport mit hochradioaktiven Abfällen hat am Mittwoch das Saarland erreicht. Von Neunkirchen aus sollte er im Laufe des Nachmittags nach Philippsburg bei Karlsruhe fahren, wo die vier Behälter im staatlichen Zwischenlager untergebracht werden sollen. Von offizieller Seite gibt es mit Verweis auf Sicherheitsgründe keine Angaben zum genauen Streckenverlauf und Zeitplan. Am Bahnhof in Philippsburg haben Atomkraftgegner eine Mahnwache aufgebaut. Sie monieren vor allem, dass es nach wie vor kein Endlager gibt. Solange die Langzeitlagerung nicht geklärt ist, sollte es aus ihrer Sicht »keine Atommüllverschiebungen von A nach B« geben, heißt es in einem Schreiben von »Anti-Atom Südwest«. (dpa/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 21.11.2024, Seite 4, Inland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!