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NDR-Streik trifft öffentlichen Rundfunk

Hamburg. »Uns fehlen die Fotos im Hintergrund. Wir bitten um Verständnis«, überraschte Thorsten Schröder, Sprecher der Tagesschau, am Donnerstagmorgen. Aufgrund des Streiks beim Norddeutschen Rundfunk (NDR) fielen am Morgen sogar komplette Nachrichtensendungen aus. Verdi hatte am Mittwoch zum Warnstreik aufgerufen. Die Beschäftigten fordern 10,5 Prozent mehr Lohn und eine Erhöhung der Honorare für freie Mitarbeiter um mindestens 100 Euro. Derzeit wird in mehreren Landesrundfunkanstalten unabhängig voneinander verhandelt. Die Sparpläne der ARD heizen die Stimmung zusätzlich auf. Bis Sonnabend soll der Streik beim NDR anhalten.(dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 11.10.2024, Seite 14, Medien

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