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Hanau: Vater von Täter ignorierte Auflagen

Hanau. Der Vater des rechtsterroristischen Attentäters von Hanau hat sich offenbar trotz eines gerichtlichen Verbots wiederholt dem Haus von Hinterbliebenen eines der Anschlagsopfer genähert. Das geht aus Akten hervor, die am Freitag vor dem Amtsgericht verlesen wurden. Dem 77jährigen werden unter anderem die Missachtung von Näherungsverboten zu Angehörigen der Anschlagsopfer, Volksverhetzung, Hausfriedensbruch, falsche Verdächtigung und Nötigung vorgeworfen. Dessen Sohn, ein 43jähriger Deutscher, hatte am 19. Februar 2020 neun Menschen in Hanau aus rassistischen Motiven erschossen. Anschließend hatte er seine Mutter und sich selbst getötet. Der 77jährige ist bereits zweifach vorbestraft. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 05.10.2024, Seite 4, Inland

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