Zum Inhalt der Seite

Haiti: Notstand vor US-Besuch ausgeweitet

Port-au-Prince. Vor dem geplanten Besuch von US-Außenminister Antony Blinken am Freitag, hat Haiti den Ausnahmezustand landesweit ausgedehnt. Das teilte ein Sprecher von Ministerpräsident Garry Conille am Mittwoch mit. Ziel der Maßnahme sei es, die Kontrolle über weite Teile der Hauptstadt und der umliegenden Regionen zurückzugewinnen, die von gewalttätigen Banden beherrscht werden. Der Ausnahmezustand war im März über die bevölkerungsreiche Region Ouest verhängt, seitdem mehrfach verlängert und ausgeweitet worden. Seit Juni befinden sich kenianische Polizisten einer von der UNO unterstützten und hauptsächlich von den USA finanzierten multinationalen Eingreiftruppe im Land. (Reuters/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 06.09.2024, Seite 7, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!