Zum Inhalt der Seite

Zahl der Arbeitsstunden so hoch wie nie

Nürnberg. In Deutschland ist im zweiten Quartal 2024 mehr gearbeitet worden als je zuvor. Das Arbeitsvolumen sei auf 14,7 Milliarden Stunden gestiegen und liege damit erstmals über dem Stand vor der Coronapandemie, teilte das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) in Nürnberg mit. »In Deutschland wurde noch nie so viel gearbeitet – mitten im Wirtschaftsabschwung«, sagte IAB-Arbeitsmarktforscher Enzo Weber laut dpa-Meldung am Dienstag. Die Zahl der Erwerbstätigen stieg im zweiten Quartal 2024 gegenüber dem Vorjahresquartal um 0,4 Prozent auf 46,1 Millionen Menschen. Die Arbeitszeit pro Person stieg um 0,4 Prozent und lag im Schnitt bei 318,2 Stunden. Die Teilzeitquote stieg um 0,5 Punkte auf 39,8 Prozent. (dpa/jW)

→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Erschienen in der Ausgabe vom 05.09.2024, Seite 15, Betrieb & Gewerkschaft

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!